"Mazurek Dąbrowskiego"

polnische Version

Jeszcze Polska nie zginęła,
Kiedy my żyjemy,
Co nam obca przemoc wzięła,
Szablą odbierzemy.

Marsz, marsz, Dąbrowski,
Z ziemi włoskiej do Polski,
Za twoim przewodem
Złączym się z narodem.

Przejdziem Wisłę, przejdziem Wartę,
Będziem Polakami,
Dał nam przykład Bonaparte,
Jak zwyciężać mamy.

Marsz, marsz, Dąbrowski ...

Jak Czarniecki do Poznania
Po szwedzkim zaborze,
Dla ojczyzny ratowania
Wrócim się przez morze.

Marsz, marsz, Dąbrowski ...

Już tam ojciec do swej Basi
Mówi zapłakany -
"Słuchaj jeno, pono nasi
Biją w tarabany."

Marsz, marsz, Dąbrowski ...

 

deutsche Version

Noch ist Polen nicht verloren,
Solange wir leben.
Was uns fremde Übermacht nahm,
werden wir uns mit dem Säbel zurückholen.

Marsch, marsch, Dabrowski,
Von italienischem Boden bis nach Polen.
Unter deiner Führung
Vereinen wir uns mit der Nation.

Wir werden die Weichsel und Warthe durchschreiten,
Wir werden Polen sein,
Bonaparte gab uns vor,
Wie wir zu siegen haben.

Marsch, marsch, Dabrowski ...

Wie Czarniecki bis nach Posen
Nach der schwedischen Besetzung,
Zur Rettung des Vaterlands
Kehren wir übers Meer zurück.

Marsch, marsch, Dabrowski ...

Da spricht schon ein Vater zu seiner Barbara
Weinend:
"Höre nur, es heißt, dass die Unseren
Die Kesselpauken schlagen."


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Woiwodschaft Schlesien (poln. Województwo śląskie)

Schlesien ist schwarzer Boden, schwarz von Kohle und Stahl. Das ist Kohl – und Stahlrevier und Industriegebiet. Dieses Bild gehört schon in großem Teil zur Vergangenheit. Die Zahl der Kohlgruben und Stahlhütten wird immer kleiner, und die gegenwärtigen Industriebetriebe kümmern sich gleich um die wirtschaftliche Erfolge und um Ökologie. Es gibt also in Oberschlesien keine rauchenden Schornsteine mehr. Es blieb aber die faszinierende Kulturlandschaft, Bild der aneinander angrenzenden Städte, die miteinander mit dem Straßenbahn- und Bahnlinien und vor allem immer besseren Schnellwegen verbunden sind. Oberschlesien und Zaglebie (Revier) Dabrowskie pflegen ihre Denkmäler, die von den Industriewurzeln dieses Gebiets zeugen. Den Touristen sind manche Kohlgruben und Hütten zugänglich, es wurde um die Technikdenkmäler gesorgt – das Aussehen und Ästhetik –sowohl der reichen Wohnhäuser, als auch der ganzen Arbeitersiedlungen. Die ältesten und schönsten – u.a. Nikiszowiec und Giszowiec, umgeben mit schönen Gärten, werden durch die Denkmalpflege geschützt.
Katowice ist eine Kultur-, Geschäfts- und Sportstadt. Der Ort vieler Kultur – und Sportveranstaltungen ist Veranstaltungs- und Sporthalle, Spodek (Untertasse) genannt. In der Stadt finden zahlreiche Messen, Tagungen und internationale Kongresse statt. Die Gegenwärtigkeit grenzt an die Geschichte an. Faszinierend sind die Bergbautraditonen und Folklore, und auch die schlesischen Speisen (darunter „krupniok“ (Graupensuppe) und rolada wolowa (Rindroulade). Die Geschichte und Gegenwart der pulsierenden Städte (zur Zeit Wissenschafts-, Kultur – und Geschäftszentren) kann man kennenlernen in: Museum von Katowice, Schlesisches Museum in Katowice und Oberschlesisches Museum in Bytom, das die Hauptstadt des Fürstentums seit 1355 war und eine der ältesten Städten Schlesiens und auf seine mittelalterliche Altstadt stolz ist. In der Nähe ist die Stadt Piekary Slaskie – das Sanktuarium und das geistige Zentrum Schlesiens, das Ziel vieler Pilgerfahrten. Über die Traditionen einer Bergbaufamilie erfahren wir dank dem Museum in Zabrze. Es lohnt sich auch, Gliwice zu besuchen – den Sitz des Schlesischer Polytechnikums – eine grüne Stadt mit Altstadt von historischem Wert, gotischen Kirchen und dem Schloss. Die lange Geschichte hat auch die älteste Stadt von Schlesienrevier – Będzin, über dem ein Schloss steht. Viel jünger, aber auch nicht ohne Reiz ist Sosnowiec – die Stadt des großen Tenors Jan Kiepura.

Górny Śląsk (Oberschlesien) und Zagłębie (Revier) Dabrowskie sind ein Land der Kontraste. In der Nähe von großen Städten treffen wir traditionelle Folklore und Volkstrachten, die immer noch von den Frauen in Rozbark und Piekary Slaskie getragen werden. In den Dörfern an Gliwice finden wir die Holzkirchen – sie sind Zeugnisse der großen Talente, sehr oft urwüchsigen und unbekannten Zimmermänner – Künstler. Die großen Städte grenzen an die Waldflächen an, die sehr gut für die Touristik und Erholung vorbereitet sind.

Die Oase der Grüne, Kultur und Unterhaltung ist der Kultur – und Erholungspark – gelegen zwischen Katowice und Chorzow. Hiesige Attraktionen sind: das Freilichtmuseum des Volksbaus mit der Schenke (traditionelle Speisen), Lunapark, Dinosauriertal, Planetarium, Teichen mit Booten, touristische Bahnen und natürlich das Schlesische Stadion – der Ort vieler internatonaler Sportveranstaltungen, besonders aus der Fußballwelt. Einen großen Park gibt es in Swierklaniec, und in Palac Kawalera (Junggesellenpalast) befindet sich ein stilvolles Hotel. Mit der alten Bergbaubahn kann man von Bytom nach Miasteczko Slaskie (Schlesisches Städtchen) fahren. Die Schätze von Oberschlesien gibt es auch im Untergrund. Besondere Aufmerksamkeit verdienen untergründige Wege in den Denkmalgruben von Tarnowskie Gory, einer der ältesten und interessantesten Städten Schlesiens. Die Besucher lernen die geheimnisvollen Gruben kennen, indem sie besondere Booten benutzen.

Wenn man südlich, in der Richtung Beskidy fährt, lohnt es sich, in Pszczyna – einer alten Stadt, umgeben mit großer Waldfläche - anzuhalten. Die Stadt ist bekannt für eine prachtvolle Palastresidenz der Fürsten Pszczynscy, die sich in einem Park befindet, und auch für das Freilichtmuseum des Volksbauwesens. In der Nähe von Pszczyna befindet sich auch der Kurort Goczalkowice Zdroj.

An der Gebirgsgrenze liegen auch die alten schlesischen Städte – Raciborz (in hiesigem Museum kann man die orginelle ägypthische Mumie sehen), Rybnik (Altstadt von historischem Wert und einer der besten polnischen Campingplätze) und Wodzislaw Slaski. Wertvolles Denkamal ist das Kloster in Rudy – auf dem Landschaftsschutzgebiet „Zisterzienser Raumkompositionen“.

Beskid Slaski – ist zweifellos der am besten nutzbar gemachte Gebirgszug in Polen. Ein dichtes Netz der markierten Wanderwege, Sprungschanzen, Seilbahnen und Aufzüge machen aus dieser Gegend ein Touristikland für alle. Hiesiges Angebot ist gültig das ganze Jahr lang und eignet sich für alle Touristikliebhaber : Wanderer, Radfahrer, Reiter, Skifahrer, aber auch Kurgäste (Kurort Ustron). Die Hauptziele der Erholungsreisen sind: Szczyrk (Sesselbahn auf Skrzyczne), Wisla und Ustron (Sesselbahn auf Czantoria) – bakannt auch für interessante Denkmäle und Folklore. Auf die Touristen warten auch kleinere Ortschaften: Brenna, Istebna, Koniakow, Jaworzynka und andere. Ein Tor von Beskid Slaski ist die Stadt Bielsko Biala, die aus einzelnen, seit 1951 existierenden Städten Bielsko und Biala besteht. Beide Stadtteile werden durch unterschiedliche Architektur gekennzeichnet. Das Stadtzentrum dominiert ein Schloss von Sulkowscy. Bielsko-Biala ist ein Kultur – und Geschäftszentrum, aber auch der Geschäftstouristik. Auf dem Stadtgebiet findet man Wälder, Gebirge und Skipisten und mit der Sesselbahn kann man auf den Berggipfel Szyndzielnia kommen.

Faszinierend ist die Altstadt von Cieszyn, das Kultur -, Wissenschaft – und Touristikzentrum, das malerisch am Fluss Olza, direkt an der Grenze zu Tschechien gelegen ist. Hier, unter malerischen und steilen Gassen ist die Zeit stehengeblieben. Sehr reizvoll ist die alte Burg Skoczow.

Die Liebhaber der Wander – und Skitouristk, der Folklore und der Denkmäle lädt Beskid Zywiecki mit den bekannten Wintersportzentren wie Korbielow, Rajcza, Milowka, Zwadron ein. Das ist ein Land der aktiven Touristik, der Agro- und Ökotouristik. Die Naturfreunde nutzen gern die Spazierwege auf dem Zywiecki Landschaftsschutzgebiet. Im Sommer lädt der Zywiecki Wasserreservoir die Wasserfans ein. Die gegenwärtige Folklore dieser Gegend wird immer bekannter dank den Brüdern Golec aus Milowka, die das Band „Golec – Uorkestra“ bilden. Die Aufmerksamkeit verdient auch das alte Zywiec – eine alte Stadt, bakannt für das Habsburger Schloss und die Bierbrauerei, die die Quellen des ausgezeichneten Mineralwassers nutzt.

Die größte Stadt im nördlichen Teil der Schlesischen Wojewodschaft ist Czestochowa (Tschenstochau) – bezeichnet als die geistige Hauptstadt Polens. Zum 1382 gegründeten Kolster auf Jasna Gora kommen die Pilger aus ganzer Welt. Ihr Ziel ist das Bild von Tschenstochau Muttergottes, Schwarze Madonna genannt. Das Tschenstochau Kloster ist eine große Schatzkammer der nationalen Andenken und ihre Sammlungen sind die reichsten in Europa. Unter den Ausstellungsstücken soll am u.a. nennen: Königsinsignien und das Zelt, das während des Kriegs gegen die Türken von der Armee des Königs Jan III Sobieski erobert wurde.

Tschenstochau grenzt südlich an Jura Krakowsko – Czestochowska an – das Land der Jurafelsen und geheimnisvollen Schlossruinen, die hier Adlernetser genannt werden. Die größten und interessantesten von ihnen sind Ogrodzieniec, Olsztyn, Bobolice, Mirow, Morsko. Hier entwickeln sich auch unterschiedliche Touristikarten – Klettern, Speläologie, Radfahren, Reiten. Es gibt viele Hotels und agrotouristische Bauernhöfe. Zugänglich sind zahlreiche markierte Wanderwege. Eine malerische Ortschaft von Jura ist Zloty Potok, gelegen unter den Felsen im Tal des Flusses Wiercica, mit dem Schloss – und Parkkomplex der Familie Krasinscz.

Die Liebhaber der Natur und der Erholung im Wald, und auch der historischen Architektur sollen die Umgebung der Stadt Lubliniec besuchen. Wertvolle Denkmäler der Gegend um Tschenstochau herum sind die Kloster in Mstow und Leśniów.


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Die polnische Küche

 

Auch im heutigen Polen ist die alte Redewendung „Gast im Haus, Gott im Haus” immer noch aktuell, und der Fremde wird herzlich mit dem Allerbesten aus Küche und Keller, besser gesagt – Kühlschrank, bewirtet. Und das ist gar nicht so wenig, so dass selbst dem verwöhntesten Feinschmecker die Qual der Wahl nicht erspart bleibt. Im Land an der Weichsel wetteiferten über Jahrhunderte hinweg die französische und italienische Kochkunst miteinander, aber auch die kulinarischen Einflüsse der Tataren, Armenier, Litauer, Kosaken, Ungaren und Juden sind unverkennbar.

So findet der Gourmand in der polnischen Nationalküche sowohl die raffinierte französische Eleganz, die zusammen mit dem ersten Wahlkönig Polens, Heinrich von Valois, aus der Seinemetropole hierher kam, das geheimnisvolle Rauschen der finsteren litauischen Wälder, den süßen Geschmack der beim Licht der heute längst erloschenen Schabbeskerzen zubereiteten Gerichte als auch das blutige Tatarenbeefsteak, das einst angeblich von den furchterregenden Mongolen während der Kriegszüge unter dem Sattel weich geritten wurde.

Eine ungeheure Geschmackspalette hat ebenfalls die regionale polnische Küche zu bieten. Das seenreiche Nordpolen ist durch seine vorzüglichen Fischgerichte bekannt, das sandige Masowien rühmt sich seiner ausgezeichneten sauren Mehlsuppe zurek, und aus Ostpolen stammen die bei den Ausländern sehr beliebten Maultaschen Pierogi. In der Region Großpolen erhält man erstklassige Entengerichte und in der Region Suwalki – leckere Kartoffelspeisen; Podhale hat sich durch die deftige Sauerkrautsuppe kwasnica und den Schafskäse oscypek einen Namen gemacht.

Bei der Zubereitung all dieser kulinarischen Spezialitäten werden nach wie vor die Schätze der herrlichen Wälder, Wiesen, Felder, Flüsse und Seen genutzt. Ohne Grütze, Fische, Krebse, Wild und Waldfrüchte wäre die polnische Kochkunst nicht das, was sie ist. Das bestätigt jeder gute Koch.

Den Geschmack der polnischen Küche versteht man erst dann vollkommen, wenn man sich bewusst wird, dass die meisten Gerichte auf natürliche, gesunde Art, ohne Chemie und Konservierungsmittel, dafür aber mit großer Liebe und Leidenschaft zubereitet werden. Kein Wunder also, dass sich unsere Küchenmeister noch auf die Zubereitung solcher Gaumenfreuden verstehen, die anderswo längst in Vergessenheit geraten sind, wie z.B. das Backen von Rübenkuchen, die Herstellung von Krebsbutter, das Marinieren von Hagebutten für die Garnierung von Wildbret...

Manche Ausländer werden in der traditionellen polnischen Küche für ihren Geschmack recht exotische Bestandteile finden. Sauerkraut, saure Gurken, Grütze, marinierte und getrocknete Pilze, saure Milch und die saure Mehlsuppe sind nur einige davon.

Die polnische Küche ist eine „Küche mit Herz”.


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Rezepte

 

Barczsz

Diese polnische rote Bete-Suppe kann gut vorbreitet werden. Als vegetarische Variante kann man die Würste weglassen und die entsprechende Würze z.B. durch Gemüsebrühe oder Sojasauce ergänzen.

Zutaten (für 6 Personen):

  • 1 kg frische rote Bete
  • 6 Debrecziner (oder ähnliche Würste)
  • ½ Knollensellerie
  • 2 Wurzelpetersilien
  • 1 Stange Lauch
  • 3-4 Möhren
  • 2-3 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g Crème Fraiche
  • Etwas Apfelessig
  • Butter
  • Majoran
  • Thymian
  • Salz und Pfeffer

Zunächst die geschälte rote Bete in dünne Streifen schneiden, das übrige Gemüse würfeln.

Butter in einem großen Topf zerlassen, die fein gehackte Knoblauch dazu geben. Dann die rote Bete anschwitzen, das restliche Gemüse zufügen und ca. 10 Min. weiter schwitzen lassen. Dann mit reichlich Wasser angießen und köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist (ca. 45 Min).

Die Crème Fraiche dazu geben und einen Schuss Apfelessig. Die Debrecziner zufügen und noch mal durchkochen lassen. Zum Schluss mit den Gewürzen abschmecken.


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Bigos

Dieses polnische Nationalgericht ist das richtige für alle, die es deftig und kräftig mögen. Man kann den Eintopf gut vorkochen und wenn man Hilfe beim „Schnibbeln“ hat, sind auch große Mengen kein Problem. Die Fleischsorten können variiert werden.

Zutaten (für 6 Personen):

  • 200 g Schweinefleisch
  • 200 g Rindfleisch
  • 200 g Hirschgulasch (evtl. TK-Ware)
  • 200 g Knoblauchwurst
  • 200 g entsteinte Backpflaumen
  • ca. 900 g Sauerkraut
  • 1 Dose Tomaten in Stücken
  • 2-3 Zwiebeln
  • 15 g getrocknete Steinpilze
  • Nelken
  • Zimt
  • 1 Lorbeerblatt
  • 5 EL Olivenöl
  • 5 EL Madeira
  • 600 ml Fleischbrühe
  • Salz, Pfeffer, Mehl

Zunächst die Steinpilze und die Trockenpflaumen in einer Schüssel mit heißem Wasser ca. 30 Minuten einweichen lassen.

In der Zwischenzeit das Fleisch und die Knoblauchwurst in Würfel schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls würfeln.

Steinpilze und Pflaumen abtropfen lassen und klein schneiden.

Nun das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Das Fleisch portionsweise zugeben und braun anbraten, herausnehmen.

Den Madeira angießen und kurze Zeit unter Rühren köcheln lassen, dann kommt das Fleisch wieder dazu. Jetzt die übrigen Zutaten dazugeben: Pilze und Pflaumen, Tomatenstücke, Sauerkraut, Nelken, Zimt, Lorbeerblatt. Alles mit Fleischbrühe angießen und zwei 2 Stunden im offenen Topf köcheln lassen.
Abschließend mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Je länger das Gericht durchziehen kann, desto besser schmeckt es, es kann also ruhig am Vortag zubereitet werden.

Zu diesem Eintopf reicht man deftiges Brot und ein kühles Bier.


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Kartoffelklöße

Tolles aus der Knolle: Selbst gemachte Kartoffelklöße eignen sich nicht nur als Beilage. Im Teig können Speck, Zwiebeln oder Backpflaumen verarbeitet werden und mit einer Gemüsevariation hat man eine pikante Mahlzeit. Die Klöße können auch am nächsten Tag aufgeschnitten und gebraten werden.

Zutaten (für 6 Personen):

  • 1 kg Kartoffeln
  • 1 Ei
  • 250g Kartoffelmehl
  • Gewürze nach belieben: Muskatnuss/ Majoran/ Petersilie

Geschälte Kartoffeln weich kochen und nach dem Abkühlen durch eine Kartoffelpresse drücken oder mit einem Stampfer zu einer Masse zerdrücken.

Diese Masse in eine breite Schüssel geben und so aufteilen, das ein freies Viertel entsteht. Hier das Kartoffelmehl zugeben, dann das Ei und die gewählten Gewürze.

Vermischen. Die Masse hat die richtige Konsistenz, wenn sie nicht mehr zu sehr klebt.

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen, Klöße für ca. 5 Min dazu geben, evtl. Zeit zum Ziehen dazu geben. Dann abgießen und abkühlen lassen.

Die Konsistenz der Klöße hängt sehr stark von der Kartoffelart ab. Entsprechend muss man mit Mehl und Ei variieren.

Nicht verzagen, wenn Omas Klöße besser waren als der erste eigene Versuch: Übung und Erfahrung machen auch hier den Meisterkoch und die Meisterköchin.

 
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Feiertage

Die Polen gelten als ein Volk, das gerne feiert, und das an Traditionen und an alten Bräuchen festhält. Die ältesten Bräuche, insbesondere jene, die noch heidnischer Herkunft sind, haben ihren magischen Charakter längst verloren und sind heute vor allem Relikte der Vergangenheit, an denen man vor allem aus Sentimentalität festhält, oder auch einfach nur, weil man seinen Spaß an ihnen hat. Die Traditionsgebundenheit der Polen wird besonders während der kirchlichen Feierlichkeiten wie Weihnachten, Ostern, Fronleichnam und Allerheiligen sichtbar. Sehr populär sind ebenfalls Wallfahrten zu religiösen Pilgerstätten. Für Katholiken ist vor allem das Tschenstochauer Kloster auf dem Hellen Berg (Jasnej Górze ) ein beliebtes Ziel, für die Juden das Grab des Tzaddik in Lez.ajsk, für die orthodoxen der Ort Grabarka.

Zu den wichtigsten staatlichen Feiertagen zählt der Tag der Unabhängigkeit, der am 11. November begangen wird, und der Jahrestag der Unterzeichnung der ersten polnischen Verfassung vom 3. Mai 1791. An diesen, gesetzlich freien Feiertagen werden Festversammlungen, Umzüge, Konzerte und Volksfeste organisiert. Andere wichtige Feiertage in Polen sind: Internationaler Frauentag (8. März), Muttertag (26. Mai), Tag der Großmutter (21. Januar) und der Tag des Kindes (1. Juni). An diesem Tag werden Veranstaltungen und Spiele organisiert. Zu beliebten und gern kultivierten Traditionen gehört auch der Andreastag (Andrzejki) - die letzte Gelegenheit zum Feiern vor der Fastenzeit des Advents. An diesem Tag wird auf vielerlei Art die Zukunft vorhergesagt. Am populärsten ist dabei das Wachsgießen.


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Weihnachten

Der Heiligabend (Wigilia) ist das wichtigste polnische Familienfest. Für die feierliche Atmosphäre ist das gemeinsame Schmücken des Baumes entscheidend. Die ersten Weihnachtsbäume gab es in Polen erst im 19. Jh., hauptsächlich in Städten, in den Wohnungen von Deutschen und Protestanten deutscher Herkunft.
Früher schmückte man die Wohnungen mit Tannen-, Fichten- oder Kiefernzweigen. Zur festlichen Dekoration gehörten auch Getreide-, Heu- und Strohbündel. Sie sollten eine gute Ernte bescheren an die Krippe von Jesus erinnern. Dieser Brauch wird auch heute gepflegt. Unter die Tischdecke, auf der das vorweihnachtliche Abendmahl aufgetafelt wird, befindet sich immer ein kleines Heubündel. In vielen Häusern wird heute auch Geld unter die Tischdecke gelegt. Nach dem Essen wird entweder eine Fischschuppe oder eine Fischgräte ins Portemonnaie gesteckt. All dies soll für Wohlstand im nächsten Jahr sorgen. Zu den festen Bestandteilen eines polnischen Weihnachtsessens gehört ein zusätzliches Gedeck, für den Fall, dass ein einsamer Mensch des Wegs kommen und um Gastfreundschaft bitten sollte. Dieses Gedeck soll auch an die Verstorbenen erinnern, derer man an diesem Tage besonders gedenkt.

Einst glaubte man in Polen, dass der Ablauf dieses Tages für das gesamte folgende Jahr entscheidend sei. So galt es, ihn in Eintracht und in Ruhe zu verbringen und sich gegenseitig mit Liebe zu begegnen. Wie früher beginnen die Vorbereitungen zum heiligen Abendmahl bereits am frühen Morgen. Alle Hausarbeiten mussten vor der Dämmerung erledigt worden sein - vor dem Abendmahl, das damals wie heute der wichtigste Teil der weihnachtlichen Festlichkeiten ist.
Bevor man sich an den festlich gedeckten Tisch setzt - und dies geschieht, wenn der erste Stern am Himmel aufleuchtet - findet ein gemeinsames Gebet statt, nach dem das die Geburt Christi beschreibende Fragment der Bibel verlesen wird. Danach kommt ein sehr erhebender Moment - die Teilung der geweihten Oblate - des heiligen Brots - als Zeichen der Versöhnung, der Liebe, der Freundschaft und des Friedens. Jeder bricht sich ein Stückchen der Oblate ab und teilt sie mit allen Anwesenden, wobei man sich gegenseitig die Erfüllung aller Wünsche wünscht. Ein ähnliches Zeichen der Versöhnung und des Friedens ist bei den Orthodoxen das Aufteilen der proskura bzw. der prosfera (Brötchen aus ungegorenem Teig) vor dem heiligen Mahl.

Das polnische Abendmahl ist fleischlos. Meist werden zwölf Gerichte serviert, weil das Jahr so viele Monate hat und weil zwölf Apostel Christi gefolgt sind.

Die Zahl der Gerichte wird heute nicht immer eingehalten. Man glaubt aber immer noch daran, dass mehr Gerichte für das folgende Jahr mehr Wohlstand für die Familie bringe. Von jeder Speise muss mindestens gekostet werden. Dies rührt aus der Tradition, dass man die Früchte der Erde und den daraus zubereiteten Speisen ehren soll. Nach dem Abendessen werden in vielen Familien Weihnachtslieder gesungen. Der Abend endet meistens mit der feierlichen Mitternachtsmesse in der Kirche. In der Vorweihnachtszeit finden Krippenspiele statt. Auf dem Land gibt es bis heute den Brauch, dass verkleidete Weihnachtssänger mit einem Stern oder mit einer Krippe von Haus zu Haus ziehen, wofür sie eine Gegenleistung erwarten. Früher wurden sie mit Leckereien von der festlichen Tafel verwöhnt, heute bekommen sie ein kleines Entgeld. Sie improvisieren Bibelszenen. Dargestellt werden Herodes, Engel, Teufel, der Tod, manchmal ein Zigeuner, Bär oder Bock.


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Neujahr & Karneval

Silvester und Neujahr sind das Startzeichen für den Karneval - eine Zeit ungetrübter Unterhaltung und unzähliger Tanzveranstaltungen. Ein schöner Brauch sind Pferdeschlittenfahrten, die Jahrhunderte lang eine Domäne des polnischen Adels waren. Damals fuhr eine Reihe einander folgender Pferdeschlitten (Kulig) von Hof zu Hof, wo überall eine üppige Bewirtung wartete. Die heutigen Schlitten haben ein viel bescheideneres Programm.
Die winterlichen Fahrten enden meistens mit einem Schmaus am Lagerfeuer, wo es gebratene Würste, Fleisch oder das traditionelle Gericht Bigos gibt.
Der letzte Donnerstag des Karnevals heißt in Polen "fetter Donnerstag", an dem alle Polen Berliner Pfannkuchen (pączki) essen. Die braunen, in heißem Fett gebackenen Hefeteigkugeln sind mit Konfitüre oder Eierlikör gefüllt. Auch Liebesschleifen (faworki) haben an diesem Tag Konjunktur. Diese dünne Teigstreifen werden in der Mitte eingeschnitten. Dann zieht man ein Ende durch den Schlitz, bäckt sie in Fett und überstreut sie mit Puderzucker.

Der Karneval endet in der Nacht vom Faschingsdienstag zum Aschermittwoch mit einer großen Faschingsfeier, die in Polen auch "Heringsfeier" genannt wird, da an diesem Abend Hering in verschiedensten Varianten serviert wird - eine Ankündigung der nahenden Fastenzeit.


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Ostern

Ein farbenfrohes Kirchenfest findet am Palmsonntag statt. In allen Kirchen des Landes wird Jesus triumphaler Einzug in Jerusalem gefeiert. Das Hauptattribut dieser Feierlichkeiten sind Palmen, die jedoch ganz anders aussehen, als jene, mit denen Christus in der Heiligen Stadt begrüßt wurde. Meistens sind es Sträuße aus Buchsbaum, Trockenblumen und Weidenzweigen.
In einigen Regionen werden Palmen gebastelt, die mehrere Meter hoch sind. Sie werden mit bunten Schleifen, mit gefärbten Grashalmen, mit Trocken- oder Seidenpapierblumen geschmückt. Früher glaubte man, dass die während der Messe geweihten Palmen magische Kräfte besitzen und z. B. Krankheiten vorbeugen. Nach der Messe berührte man sich gegenseitig mit den Palmen und wünschte einander Gesundheit, Reichtum und eine gute Ernte.

Am Ostersamstag gehen die Gläubigen in die Kirche, wo die für die Festtafel vorgesehenen Speisen gesegnet werden. Die lange Zeit des Fastens ist damit vorbei. Die polnische Tradition der Weihe von Speisen stammt aus dem 14. Jh. Zuerst wurde nur ein gebackenes Osterlamm geweiht - heute befinden sich im Osterkörbchen mindestens sieben verschiedene Speisen. Das Brot, das Wohlstand und Wohlergehen garantiert, ist für die Christen vor allem das Symbol des Leibes Christi. Das Ei ist ein Zeichen der Wiedergeburt und steht für den Sieg des Lebens über den Tod. Das Salz ist ein lebensspendendes Mineral. Früher glaubte man, dass es alles Böse vertreibe. Die Wursterzeugnisse garantieren Gesundheit, Fruchtbarkeit und Wohlstand. Der Käse symbolisiert die Eintracht des Menschen mit der Natur. Meerrettich verbindet man mit allen möglichen Kräften und körperlicher Stärke. Der Kuchen (vor allem Oster-Napfkuchen und Mazurek) ist als letzte Speise im Osterkörbchen erschienen - als ein Symbol für bestimmte Fähigkeiten und Vollkommenheit. Die Tradition verlangt, dass er hausgebacken ist.

Traditionsgemäß werden die geweihten Nahrungsmittel während des feierlichen Osterfrühstücks nach der sonntäglichen Messe verspeist. Die Familie versammelt sich an einer reich gedeckten Tafel, voller Schinken, Wurst, Pasteten, Rouladen, Braten, Geflügel, Eier, Napfkuchen, Mazureks und Käsekuchen. Es kommen auch warme Speisen auf den Tisch: saure Roggenmehlsuppe mit Weißwürsten oder geräuchertem Schinken, Meerrettichsuppe mit Ei und Weißwürsten oder Rote-Beete- Suppe mit Ei. Die mit weißem Tuch gedeckte Tafel schmücken bunte Ostereier, Frühlingsblumen, Weidenkätzchen, Immergrün, Kompositionen aus grüner Kresse sowie ein Osterlamm aus Teig oder Zuckerguss. Das Frühstück beginnt mit gegenseitigen Wünschen, bei denen man sich ein gesegnetes Ei teilt.

Der Ostermontag ist Tag der Ostertaufe - traditionsgemäß werden Mädchen von den Jungs mit Wasser bespritzt. Es ist kaum feststellbar, was der bis heute aufrechterhaltene Brauch ursprünglich bedeutete. Möglich ist, dass es ein Akt der Reinwaschung war. Vielleicht sollte er auch die Fortpflanzungsfähigkeit und Fruchtbarkeit verbessern, denn in vielen Gegenden wurden am Ostermontag nicht nur Frauen mit Wasser besprengt, sondern auch die Erde (um der besseren Ernte willen) und die Kühe (damit sie mehr Milch geben).

Mit Ostern waren auch regionale Bräuche verbunden. In Krakau war und ist das so genannte Emaus populär - ein Volksfest, das an den Gang der Apostel in die Stadt Emaus erinnern soll. Die Händler bieten an ihren Ständen ein buntes Allerlei an - Schmuck, Pfeifen, Flöten und Süßigkeiten. Die Krakauer Gesellen und Knechte, die aus den umliegenden Dörfern zum Emaus- Fest kamen, berührten die Mädchen mit Weidenzweigen, um damit ihr Wohlgefallen auszudrücken. Wenn ein Mädchen mehreren Männern gefiel, kämpften sie mit Stöcken gegeneinander. Die Menschen versammelten sich an den Kirchen und beobachteten die Prozessionen der Ordensbrüder, die in voller Rüstung, mit Trommeln, Fahnen und Heiligenbildern durch die Stadt zogen. Heute werden an den Ständen neben traditionellem Spielzeug und Kunsthandwerk auch viele Kitschgegenstände aus Plastik angeboten. Trotzdem ist Emaus nach wie vor ein tolles Fest für Groß und Klein.


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Und jetzte erst einmal die geilsten Polen *gg*


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Muss einfach hierher *gg* Love you Schatz *bussi*

 

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Und da David ma Schatzüüü.. Hdl *bussi*

 


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Matze ma Schnuggel.. Hdl *bussi*

 


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De Eve ma Süße. HDl *bussi*

 

Polen sind einfach die geilesten überhaupt:D

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